Condor MTS 505

Flying Probe Testsystem

Flying Probe Tester

Der Condor ist dank des adapterlosen Testens sehr flexibel und somit ideal für Lohnfertiger (EMS) geeignet.

  • 4-Kopf-Flying Probe System
  • Für Prototypen und Serienproduktion geeignet
  • Frontloader, auch In-Line verfügbar
  • Optionale Adaptierung mit bis zu 1.012 festen Pins

Unser Flying Probe Tester Condor MTS 505 benötigt keinen Adapter und ist somit nicht nur für die klassische Produktion, sondern auch für die Prototypen- oder Kleinserienfertigung geeignet. Dank der vier beweglichen Testköpfe bietet er eine hohe Adaptationstiefe und Testabdeckung. Durch den optionalen Einsatz von fixen Testpins an der Unterseite des Prüflings, können Sie zusätzlich die Testzeit verringern und die Testabdeckung erhöhen. Das Flying Probe Testsystem ist standardmäßig mit einer analogen Kamera ausgestattet, um die Prüflingsposition und die Landeposition der Nadel exakt zu bestimmen. Sie ist an einem der vier Testköpfe moniert und enthält Optik, sowie Beleuchtung. Eine PC-Framegrabber Karte sorgt für digitale Fiducial- und Bauteilerkennung. Die Condor-Kamera kann mehrere Bilder pro Test hinterlegen (Visiontest und bietet zudem die Möglichkeit, eine Autokorrektur für die Baugruppenlage durchzuführen.

Frontloader

Das zu testende Board wird über einen frontalen Auszug mit Zweihandverriegelung manuell in den Tester gelegt. Auf den Auflageschienen befinden sich justierbare Reiter, welche den Prüfling automatisch fixieren. Auf der Grundplatte des Auszugs können Sie zudem magnetische Fix-Pins, Auflage-Stifte etc. positionieren.

Merkmale

Maximale Anzahl Netze unbegrenzt
Maximale Boardgröße (BxHxT in mm) 432 x 508 x 6
Schnittstelle Testköpfe VG-Leisten 64-polig
Systemgröße (BxHxT in mm) 1550 x 2000 x 1200
Besonderheiten adapterlos testen, manuelles Beladen
Mögliche Ausführungen keine
Maximale Adapter-Pinzahl 1.012

In-Line Bandstrecke

Unser In-Line-Tester kann vollständig in Ihre Produktionslinie integriert werden. Die zu testende Leiterplatte fährt automatisch mittels Ein- und Auslauf über die Bandstrecke innerhalb des Testers. Die Baugruppe wird zum Testen nach oben festgeklemmt, sodass die Leiterplattendicke für die Kontaktierung keine Rolle spielt. Für Vor- und Folgemodule Ihrer Produktionslinie stehen SMEMA-kompatible Anschlüsse zur Verfügung.

Merkmale

Maximale Anzahl Netze unbegrenzt
Maximale Boardgröße (BxHxT in mm) 505 x 500 x 10
Schnittstelle Testköpfe und Kabel
Systemgröße (BxHxT in mm) 1550 x 2000 x 1200
Besonderheiten adapterlos testen, integriert in Produktionslinie
Mögliche Ausführungen keine
Maximale Adapter-Pinzahl 1.012

0-9 Grad Kontaktierung

Die Testköpfe unseres Flying Probers sind auf Planar-Läufern montiert und bewegen sich auf einer Testachse – der sogenannten Z-Achse. Über die Softwaresteuerung ist es möglich, die Köpfe im 0 oder 9 Grad Winkel auf den Testpunkt treffen zu lassen.

Steuern Sie ein Bauteil mit einer Neigung von 9° an, garantiert dies den perfekten Kontakt und den Test möglichst nah am Bauteil. Mit der 0°-Einstellung lassen sich Testpunkte zwischen hohen Bauteilen oder bei gewölbten Baugruppen optimal prüfen – damit können Sie Ihre Testabdeckung weiter erhöhen.

Barcode-Scanner

Der direkt am Testkopf befindliche Barcode-Scanner wird über das Testprogramm gesteuert und ordnet das Testergebnis dem richtigen Testobjekt zu.

Soft-Landing Funktion

Vor allem in Bereichen der High-Tech-Kommunikation wie Automobil-, Medizin- und Militärindustrie werden die Leiterplatten immer kleiner und komplexer. Folglich werden auch die Testpunkte zunehmend kleiner und empfindlicher für Kratzer durch die Testnadeln. Daher haben wir für unseren Flying Prober Condor die „Soft-Landing“-Technologie entwickelt.

Das Prinzip ist einfach: Der Kopf fährt in normaler Geschwindigkeit in Richtung der zu testenden Komponente, bremst jedoch 1-2 mm vorher ab. Mit reduziertem Tempo erreicht die Nadel dann den Testpunkt sehr sanft, präzise, ohne das Board zu verkratzen und nahezu ohne einen „Fußabdruck“ zu hinterlassen.

Mit unserer Soft-Landing Funktion können Sie also nicht nur Ihre Testabdeckung und Testgenauigkeit erhöhen, sondern das Board zudem vor Kratzern schützen.

In-Circuit Test

Funktionstest

Boundary Scan FPT

Bei der Boundary Scan-Erweiterung für unseren Flying Prober können die Nadeln als virtuelle JTAG/Boundary Scan Zellen fungieren. Dies erhöht die Fehlerabdeckung, da so auch Leiterbahnen getestet werden können, die ansonsten nicht erreichbar wären.

  • Verkürzt die Testzeiten sowie Time-to-Market
  • Ermöglicht eine sehr hohe Fehlerabdeckung auch bei hochkompakten Flachbaugruppen
  • Einbindung aller Funktionen in CITE – Produktion bleibt in bekannter Benutzeroberfläche
  • Einfacher Datenexport mit C-LINK DTM zur Boundary Scan-Software
  • Schnelle Systemdiagnose im Fehlerfall
  • Wiederverwendbarkeit aller JTAG/Boundary Scan Test- und Programmierprozeduren

Unsere Hauptpartner in Sachen JTAG/Boundary Scan-Integrationen sind die namenhaften Anbieter GÖPEL und JTAG Technologies.

CAN-/LIN-Module

Die CAN-/LIN-Module sind Standardschnittstellen zur Kommunikation mit dem Prüfling.

Programmer Module

Mit den Programmer Modulen können Sie spezifische Auswahlen für On-Board Flash Programmierunen trefffen. So integrieren wir beispielsweise Programmer von Ertec, SMH, ProMik oder Algocraft. 

IEEE-, R232-, USB-Module

Diese funktionellen Module haben standardisierte PC-Schnittstellen für die Kommunikation zu zusätzlichen Funktionstest-Modulen.

Variante Frontloader:
Die Schnittstelle besteht aus VG-Leisten (64-polig) – Adapter können daran über Kabel angeschlossen werden

Variante In-Line:
Die Schnittstelle besteht aus VG-Leisten (64-polig) – Adapter können direkt daran angeschlossen werden

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