Condor MTS 505

Flying Probe Testsystem

Flying Probe Tester

Der Condor vereint verschiedene Testverfahren und ist somit universal für alle Teststrategien einsetzbar.

  • 4-Kopf-Flying Probe System
  • Universal für alle Testverfahren einsetzbar
  • Frontloader (manuelles Beladen), auch In-Line verfügbar
  • Baugruppen ohne Testpunkte
  • Optionale Adaptierung mit bis zu 1.012 Fix-Pins

 

Unser Flying Probe Tester Condor MTS 505 kann verschiedene Testverfahren miteinander vereinen und somit universal für alle Teststrategien angewendet werden. Dank der vier beweglichen Testköpfe bietet er eine hohe Adaptationstiefe und Testabdeckung. Durch den optionalen Einsatz von Fix-Testpins an der Unterseite des Prüflings, können Sie zusätzlich die Testzeit verringern und die Testabdeckung erhöhen.

Er ist inline mit einem Förderband oder als Frontlader für eine einfache manuelle Beladung erhältlich.

 

One-Stop-Test-Strategie

Erstellen Sie Ihre eigene individuelle One-Stop-Strategie aus den verschiedenen Testmethoden, wie z.B. dem analogen-, digitalen- und funktionalen In-Circuit-Test sowie Boundary-Scan, Flash-Programmierung und LED-Test. Das heißt, dass mit diesem einen Produktionsstopp alle Testmethoden auf einem Condor Flying Prober realisiert werden können. Das spart Kosten für Ausrüstung, Personal und Arbeitsfläche.

 

 

Beidseitige Kontaktierung

Der Condor Flying Probe hat vier bewegliche Sondenköpfe, die von der Oberseite des Boardes aus kontaktieren. Jeder Kopf ist mit einem Messgerätemodul ausgestattet, das zur Verstärkung der Messung beiträgt und eine hohe Stabilität und Genauigkeit garantiert. Von der Unterseite besteht die Möglichkeit, magnetische Fix-Pins zu verwenden oder mit einem einfachen, kostengünstigen Adapter zu kontaktieren. Dies spart Testzeit und komplexe Funktionstests, und auch die Programmierung ist einfach durchführbar. Mit Hilfe dieser Adapter und unserem millimetergenau einstellbarem Conveyor-Tisch können wir verschiedene Tests durchführen, indem wir verschiedene Komponenten in zwei Stufen kontaktieren. Dabei handelt es sich um so genannte Dual-Level-Adapter, die wir selbst herstellen.

 

 

Einachsiges Konzept versus mehrachsiges Luftkissen

Bei fast allen Flying Probern bewegen sich die Testköpfe auf Schienen auf einer einzigen Achse. Das bedeutet, dass sie bei mehreren Köpfen in einem System extrem eingeschränkt sind. Um eine bestimmte Position zu erreichen, müssen alle Köpfe zurückgezogen werden, um Platz für einen einzigen Kopf zu schaffen, damit er sich in diese Position bewegen kann. Mit dem Condor Flying Probe gibt es keine Bewegungseinschränkung, da die Testköpfe auf einem Luftkissen mit mehrachsigen linearen Bewegungen wirklich „fliegen“. Jeder Kopf kann autonom zu seiner Zielposition fliegen, die getestet werden muss. Die Köpfe bewegen sich reibungslos auf einem Luftkissen, was ein nahezu wartungsfreies System garantiert.

 

 

Intelligente Geschwindigkeit

Wir haben einen so genannten „Optimierer“, der intelligente Algorithmen und die Messfunktionen der Hardware nutzt, um die optimale Testmethode zu berechnen. Man kann sich den Optimierer wie ein GPS für den Test vorstellen, er berechnet für die verschiedenen Testpositionen die schnellste Testroute. Man kann also mehrere Messungen an einer Testposition durchführen; die Anzahl hängt immer von der Position der Komponenten in der Schaltung ab. Zusätzlich kann diese Anzahl erhöht werden, wenn magnetische Fix-Pins von der Unterseite angewendet werden, wodurch die Gesamttestzeit nochmals drastisch reduziert wird. Beim Condor erreicht man höchste Abdeckung bei minimalem Programmieraufwand- und Berechnungen sowie das Erreichen eines beliebigen Punktes auf dem Board bei kleinstem Entfernungsweg.

 

 

Farbkamera: Das Auge des Condors

Der Condor Flying Probe ist mit einer digitalen Farbkamera (CMOS) mit GigE Vision-Schnittstelle ausgestattet, um die Position der Sonde und des Prüflings genau zu bestimmen. Sie ist an einem unserer vier Köpfe angebracht und enthält sowohl die Optik als auch die Beleuchtung.

 

 

 

 

 

 

Frontloader

Das zu testende Board wird über einen frontalen Auszug mit Zweihandverriegelung manuell in den Tester gelegt. Auf den Auflageschienen befinden sich justierbare Reiter, welche den Prüfling automatisch fixieren. Auf der Grundplatte des Auszugs können Sie zudem magnetische Fix-Pins, Auflage-Stifte etc. positionieren.

Merkmale

Maximale Anzahl Netze unbegrenzt
Maximale Boardgröße (in mm) 432 x 508
Schnittstelle Testköpfe VG-Leisten 64-polig
Systemgröße (BxHxT in mm) 1550 x 2000 x 1200
Besonderheiten adapterlos testen, manuelles Beladen
Mögliche Ausführungen keine
Maximale Adapter-Pinzahl 1.012

In-Line Bandstrecke

Unser In-Line-Tester kann vollständig in Ihre Produktionslinie integriert werden. Die zu testende Leiterplatte fährt automatisch mittels Ein- und Auslauf über die Bandstrecke innerhalb des Testers. Die Baugruppe wird zum Testen nach oben festgeklemmt, sodass die Leiterplattendicke für die Kontaktierung keine Rolle spielt. Für Vor- und Folgemodule Ihrer Produktionslinie stehen SMEMA-kompatible Anschlüsse zur Verfügung.

Merkmale

Maximale Anzahl Netze unbegrenzt
Maximale Boardgröße (in mm) 505 x 500
Schnittstelle Testköpfe und Kabel
Systemgröße (BxHxT in mm) 1550 x 2000 x 1200
Besonderheiten adapterlos testen, integriert in Produktionslinie
Mögliche Ausführungen keine
Maximale Adapter-Pinzahl 1.012

0-9 Grad Kontaktierung

Die Testköpfe unseres Flying Probers sind auf Planar-Läufern montiert und bewegen sich auf einer Testachse – der sogenannten Z-Achse. Über die Softwaresteuerung ist es möglich, die Köpfe im 0 oder 9 Grad Winkel auf den Testpunkt treffen zu lassen.

Steuern Sie ein Bauteil mit einer Neigung von 9° an, garantiert dies den perfekten Kontakt und den Test möglichst nah am Bauteil. Mit der 0°-Einstellung lassen sich Testpunkte zwischen hohen Bauteilen oder bei gewölbten Baugruppen optimal prüfen – damit können Sie Ihre Testabdeckung weiter erhöhen.

Barcode-Scanner

Der direkt am Testkopf befindliche Barcode-Scanner wird über das Testprogramm gesteuert und ordnet das Testergebnis dem richtigen Testobjekt zu.

Soft-Landing Funktion

Vor allem in Bereichen der High-Tech-Kommunikation wie Automobil-, Medizin- und Militärindustrie werden die Leiterplatten immer kleiner und komplexer. Folglich werden auch die Testpunkte zunehmend kleiner und empfindlicher für Kratzer durch die Testnadeln. Daher haben wir für unseren Flying Prober Condor die „Soft-Landing“-Technologie entwickelt.

Das Prinzip ist einfach: Der Kopf fährt in normaler Geschwindigkeit in Richtung der zu testenden Komponente, bremst jedoch 1-2 mm vorher ab. Mit reduziertem Tempo erreicht die Nadel dann den Testpunkt sehr sanft, präzise, ohne das Board zu verkratzen und nahezu ohne einen „Fußabdruck“ zu hinterlassen.

Mit unserer Soft-Landing Funktion können Sie also nicht nur Ihre Testabdeckung und Testgenauigkeit erhöhen, sondern das Board zudem vor Kratzern schützen.

In-Circuit Test

Funktionstest

Boundary Scan FPT

Bei der Boundary Scan-Erweiterung für unseren Flying Prober können die Nadeln als virtuelle JTAG/Boundary Scan Zellen fungieren. Dies erhöht die Fehlerabdeckung, da so auch Leiterbahnen getestet werden können, die ansonsten nicht erreichbar wären.

Mehr erfahren

CAN-/LIN-Module

Die CAN-/LIN-Module sind Standardschnittstellen zur Kommunikation mit dem Prüfling.

Programmer Module

Mit den Programmer Modulen können Sie spezifische Auswahlen für On-Board Flash Programmierungen treffen. So integrieren wir beispielsweise Programmer von Ertec, SMH, ProMik oder Algocraft. 

IEEE-, RS232-, USB-Module

Diese funktionellen Module haben standardisierte PC-Schnittstellen für die Kommunikation zu zusätzlichen Funktionstest-Modulen.

  • Variante Frontloader:
    Die Schnittstelle besteht aus VG-Leisten (64-polig) – Adapter können daran über Kabel angeschlossen werden
  • Variante In-Line:
    Die Schnittstelle besteht aus VG-Leisten (64-polig) – Adapter können direkt daran angeschlossen werden

Multi-Level Adapter (inkl. Condor: Adapter Anhebe-Mechanismus)
Zweistufiges Gerät für den Condor Flying Prober mit einem Liftmechanismus, mit dem der Benutzer auf unterschiedliche Weise mit demselben Gerät in Kontakt treten kann

Flying Probe PCB Carriers

Maßgeschneiderte PCB Carrier 
Wir fertigen Individuelle Carrier für Leiterplatten die einen Klemmrand von weniger als 3 mm aufweisen oder eine unregelmäßige Form haben für Sie an. Sie sichern das einfache Ein- und Ausfahren der Platine und sorgen nebenbei auch dafür, dass die Platine während des Testens ihre Position sicher beibehält.

Universal PCB Carrier
Sie möchten flexibel bleiben? Der Universal PCB Carrier ist für verschiedenste Platinengrößen gleichermaßen einsetzbar. Die universellen Einstellungsmöglichkeiten und vor allem die einfache Konfiguration sparen Lagerkosten und Kosten für die Erstellung von immer neuen Trägern.

Um lange Wartezeiten für den Bau der Adapter zu vermeiden, bietet Digitaltest einen In-Haus Adapter Services.

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